Kurt Wolff an Franz Kafka,
20. 3. 1913:
Sehr geehrter Herr Dr. Kafka!
Herr Franz Werfel hat mir so viel von Ihrer neuen Novelle -
heißt sie "Die Wanze" -?
erzählt, daß ich Sie gern kennen lernen
möchte. Wollen Sie sie mir schicken?
Ihnen sehr ergeben, Kurt Wolff.
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Pressestimmen
© sueddeutsche.de 31.08.2010
Etwas Kleines,
Braunes
Literaturszene feiert in Berlin
Als junger Mann, sagt Thomas Kapielski, litt er an "literarischen
Entzündungen", die er abends mit Bier zu kühlen
pflegte. Irgendwann hatte er dann ein Manuskript beisammen und schickte
es mit einem schönen Schreiben versehen an alle
großen Verlage der Republik: Kürzungen
könnten keineswegs hingenommen werden, Erstantworten mit
entsprechenden Honorarvorschlägen würden besonders
berücksichtigt, "bis denne, Euer Dichter". mehr (ext. Link)
© boersenblatt.net, 30.08.2010
Unabhängige
Buchhandlungen sollen gefördert werden
Der
neue Vorsitzende der Kurt Wolff Stiftung, der Verleger Stefan Weidle,
will die Zusammenarbeit der Independent-Verlage mit Buchhandlungen
verbessern. Das kündigte er beim zehnjährigen
Jubiläumsfest der Stiftung, die sich der Förderung
einer
vielfältigen Verlags- und Literaturszene verschrieben hat, am
gestrigen Sonntag im Literaturhaus in Berlin an. mehr
(ext. Link)
© buchmarkt.de, 29.08.2010
Neuer Vorstand der
Kurt Wolff Stiftung
Neuer
Vorstandsvorsitzender der Kurt Wolff Stiftung ist Verleger Stefan
Weidle (Foto). Neu in den Vorstand wählte das Kuratorium
Monika
Bilstein (Peter Hammer Verlag) und Dietrich zu Klampen. Das gab der
Kuratoriumsvorsitzende Joachim Kersten heute auf dem Sommerfest
anlässlich des 10jährigen Bestehens der Stiftung im
Berliner
Literaturhaus bekannt. mehr (ext. Link)
© buchmarkt.de, 20.03.2010
Leipziger
Buchmesse: Großer Andrang bei der Verleihung des Kurt Wolff
Preises an Klaus Wagenbach
Verleger
Klaus Wagenbach (Foto) nahm gestern den Kurt Wolff Preis für
sein
Lebenswerk entgegen. Im Namen der
„Kellnermannschaft“ des
Berliner Zimmers begrüßte Rainer Nitsche den
Preisträger und Stammgast, „umkreist von den hohen
Herren,
vor denen er uns immer gewarnt hat“. mehr (ext. Link)
© arte.tv, 20.03.2010
Hätte die
DDR mehr Parfüm benutzt
Klaus
Wagenbach ist der Italiener unter den deutschen Verlegern, kennt Kafka
wie kein anderer und war immer politisch engagiert. Nun ist
er 80
und Volker Insel hat ihn getroffen. ansehen (ext. Link)
© boersenblatt.net, 19.03.2010
Kurt-Wolff-Preis an
Klaus Wagenbach vergeben
Klaus
Wagenbach will einen Teil des Preisgeldes in Höhe von 26.000
Euro
für die Fertigstellung der kritischen Kafka-Edition bei S.
Fischer
spendieren. Der Anerkennungspreis in Höhe von 5000 Euro ging
an
die Verleger von Voland & Quist (Dresden/Leipzig), Sebastian
Wolter
und Leif Greinus.
weiter
lesen (externer Link)
© WDR 3 18.03.2010
Der junge Verlag
Voland & Quist erhält den Kurt-Wolff Preis
Der
Dresdner Verlag Voland & Quist gehört zur Gruppe der
„jungen Wilden“. In diesem Jahr bekommt er auf der
Leipziger Buchmesse den Förderpreis der Kurt-Wolff-Stiftung
für sein klares Konzept: fast jedem Buch liegt eine CD bei.
hören (ext. Link, 2.
Beitrag)
©
mdr Figaro 19.03.2010
Strategien
unabhängigen Verlegens
Was
machen die kleinen Verlage anders, was macht die Kleinen
groß?
Darum geht es in dem Gespräch mit den frisch gekürten
Trägern des Kurt-Wolff-Preises, dem renommierten Verleger
Klaus
Wagenbach und den Gründern des Voland-und-Quist Verlags
Sebastian
Wolter und Leif Greinus sowie dem Vorsitzenden der Kurt-Wolff-Stiftung
Manfred Metzner. FIGARO-Literaturredakteur Michael Hametner sprach mit
den Büchermachern.
© swr2 18.03.2010
Literatur zum
Runterladen
Morgen
wird der Verleger Klaus Wagenbach auf der Leipziger Buchmesse mit dem
Kurt-Wolff-Preis ausgezeichnet. 1964 gründete der inzwischen
fast
80jährige Verleger den Wagenbach-Verlag, den er selbst den
"Verlag
für wilde Leser" nennt. Jahrzehntelang stieß er mit
seinen
Büchern so manche gesellschaftliche Debatte an.
Inzwischen ist eine jedoch neue Lesergeneration herangewachsen. Sie ist
daran gewöhnt, sich Texte direkt aus dem Internet
herunterzuladen,
die wiederum jeder auf eigene Faust anbieten kann. Die dazu
nötigen Lesegeräte sind auf dem Vormarsch. Am ersten
Tag der
Leipziger Buchmesse fragt SWR2 Kontext: Brauchen wir in Zukunft
überhaupt noch Verleger wie Klaus Wagenbach? Beitrag nachhören
© Leipziger Volkszeitung,
08.01.2010
Der
souveräne Verleger
Preise der Leipziger Kurt Wolff Stiftung gehen an Klaus
Wagenbach sowie den Verlag Voland & Quist
In der Verlagsbiographie fallen Ermittlungsverfahren, Klagen, Prozesse
ins Auge. In den 60er, 70er Jahren war das und der Verlag Klaus
Wagenbach, 1964 zunächst als Ost-West-Verlag
gegründet, ein
Kollektiv hochmotivierter "Überzeugungstäter". Rudi
Dutschke,
Daniel Cohn-Bendit oder Ulrike Meinhof zählten zu den Autoren,
mit
ihren Büchern begründete Wagenbach seinen Ruf als
Verleger
der Studentenbewegung. mehr (pdf, 132 kb)
© dpa, 27.12.2009
Mehr junge
unabhängige Verlage auf Buchmesse
Leipzig (dpa) - Von Blumenbar- bis Verbrecher-Verlag:
Auf der nächsten Leipziger Buchmesse präsentieren
sich wieder
viele unabhängige junge Verlage. «Wir haben bei
ihnen einen
Zuwachs», sagte Buchmesse-Direktor Oliver Zille mit Blick auf
die
nächste Bücherschau vom 17. bis zum 20. März
2010. «Die Messe lebt auch vom
Idealismus. Die spannenden Dinge
passieren nicht nur bei den Großen», betonte Zille.
Die
unabhängigen kleinen Verlage präsentieren sich erneut
mit
einer Leseinsel und einer eigenen Party. Erstmals organisieren sie im
neuen Jahr auch eine eigene Lesereihe. Auf der Buchmesse werden
insgesamt etwa 2100 Aussteller erwartet.
© buchmarkt,
30.11.2009
"Andere
Bücher braucht das Land" Bücher Bilder Bazar im
Münchner Literaturhaus
Neunundzwanzig unabhängige Verlage
präsentierten am ersten Adventswochenende im Münchner
Literaturhaus ihre Programme In vorweihnachtlicher
Buchmessen-Atmosphäre wurden vor Ort Novitäten und
Backlisttitel verkauft. weiter
© KNV, 31.10.2009
"Es geht um das
Buch" - Neu erschienen
Die Literaturproduktion kleiner, unabhängiger
Verlage
stellt der Almanach „Es geht um das Buch“ vor. Die
Neuausgabe 2009/2010 ist soeben erschienen – in einer Auflage
von
30.000 Exemplaren. Herausgeber ist die Interessenvertretung
unabhängiger deutscher Verlage, die gemeinnützige
Kurt Wolff
Stiftung Leipzig. Anliegen der Stiftung ist es, eine
vielfältige
Literatur- und Verlagsszene zu fördern und die kulturelle
Vielfalt
Deutschlands zu erhalten. mehr
© boersenblatt.net, 14.10.2009
Es geht um das Buch!
Zum
vierten Mal stellt die Kurt-Wolff-Stiftung ihren Katalog "Es geht um
das Buch" vor, in dem sich heuer 57 Independent-Verlage, so viele wie
noch nie, präsentieren. Man blättert, reibt sich die
Augen und muss
sagen: Es ist, seit es das Projekt der Stiftung gibt, der mit Abstand
schönste geworden. mehr
© jetzt.de, Webmagazin der
Süddeutschen Zeitung, 13.10.2009, Kultur
An der Kette
Welche Literatur in den Ladenregalen steht und
beworben wird, das
liegt immer seltener in der Hand der Verlage. Die Buchwelt klagt zwar
stets über das Internet. Doch inzwischen ist klar, dass es zur
Zerstörung einer ganzen Branche keiner neuen Medien bedarf:
Ein Konzern
wie Thalia besorgt das auf seine Weise. mehr
(pdf, 426 kb)
© Berliner Zeitung, 16. März
2009, Feuilleton
Wir stecken in
einem Dilemma
Leipziger Buchmesse – Das
elektronische
Lesegerät für Bücher kommt. Aber das
Interesse am
echten, gedruckten Buch ist ungebrochen.
mehr
© Mitteldeutscher Rundfunk,
März 2009
Einen Radiobeitrag mit den
diesjährigen Preisträgern zum Nachhören
finden Sie beim mdr.
© 3Sat Kulturzeit, 13.März
2009
Kurt-Wolff-Preis an
Peter Hammer Verlag
Der mit 26.000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Preis
zur
Förderung von Qualität und Vielfalt in der
Buchproduktion
geht 2009 an den Wuppertaler Peter Hammer-Verlag. Verlegerin Monika
Bilstein erhalte die Auszeichnung für ihr "mutiges Engagement
für Literatur aus Afrika und Lateinamerika" mehr (ext. Link)
© börsenblatt, 176.
Jahrgang, 12. März 2009, Heft 11, S. 40 – 41
Sehnucht nach dem
Süden
Peter-Hammer-Verlegerin Monika Bilstein ist
immer auf der
Suche nach dem Besonderen. Für diese Neuger wird sie jetzt in
Leipzig mit dem Kurt-Wolff-Preis belohnt. mehr
© buchreport.de 16.10.2008
Ketten sind
borniert und buchfeindlich
Independents sammeln sich auf der Buchmesse
zum dritten
Mal auf dem Literaturforum Unabhängiger Verlage. Der Leiter
der
Kurt-Wolff-Stiftung und Wunderhorn-Verleger Manfred Metzner blickt
verhalten in die Zukunft. mehr
© boersenblatt.de 13.10.2008
Zurück in
Halle 4
Back to the roots: Nachdem das
„Literaturforum
unabhängiger Verlage“ im vergangenen Jahr in Halle
3.1
tageslichttauglich wurde, zieht die wichtigste gemeinsame
Bühne
der deutschsprachigen Independents heuer wieder in Halle 4.1. (Stand Q
133) – dorthin also, wo das das Gros der beteiligten Verlage
auch
angesiedelt ist. mehr
© boersenblatt.net 16.03.2008
Kurt-Wolff-Preis
für Matthes & Seitz
Der 2004
von Andreas
Rötzer in Berlin neu gegründete Verlag Matthes
& Seitz
hat heute im "Berliner Zimmer" der Leipziger Buchmesse den mit 26.000
Euro dotierten Kurt-Wolff-Preis erhalten. Der mit 5.000 Euro dotierte
Förderpreis ging an den Verlag Ulrich Keicher. mehr
(pdf, 57 kb)
© Berliner Literaturkritik 14.03.2008
Persönliche
Leipziger Buchmesse
LEIPZIG
(BLK) – Klar:
Dieser Tage dreht sich in der Messestadt fast alles ums Buch.
Über 2.000 Aussteller sind zur Zeit der Leipziger
Buchmesse
vom 13. bis zum 16. März vor Ort. In
so großer Zahl und
so geballt sind Verlage, Autoren und ihre Leser sonst
nirgendwo
anzutreffen – außer im herbstlichen
Frankfurt am Main.
Auch klar: Selten sind ihnen das Medienecho und großer
Zuschauer-Zuspruch sosicher wie hier. mehr
(pdf, 61 kb)
© epd 15.03.2008
Kurt-Wolff-Preis
übergeben
Leipzig
(epd). Auf der
Leipziger Buchmesse ist am 14. März der Kurt-Wolff-Preis 2008
zur
Förderung der Vielfalt in der Literaturszene
überreicht
worden.Die mit 26.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an den Berliner
Verlag "Matthes & Seitz" mehr
(pdf, 55 kb)
© die tageszeitung 12.01.2008
Im besten Sinne
anspruchsvoll
Investoren
suchen, Imprint werden, fusionieren. Über Zukunftsmodelle
unabhängiger
Kleinverlage wird gerade
viel diskutiert. Umso erfreulicher, dass
jetzt auch mal
wieder ein kleiner Verlag durch seine
inhaltliche Arbeit ins Gespräch kommt: Der mit 26.000 Euro
dotierte Kurt-Wolff-Preis zur Förderung einer
vielfältigen Verlags- und Literaturszene geht in diesem Jahr
an den Verlag Matthes & Seitz Berlin mehr
(pdf, 54 kb)
©
Spiegel Online, 14.10.2007
Sterben die kleinen
Buchläden aus?
Buchhandel
im Umbruch: Nicht die
Internet-Kaufhäuser bedrohen die kleinen Geschäfte,
sondern die großen Ketten. Manche Händler warnen vor
einer Konzentration des Marktes wie in Großbritannien. Haben
die kleinen Buchläden noch eine Chance? mehr
(pdf, 133 kb)
© Rhein-Main.Net, 12.10.2007
Experimente aus
Idstein - Verlegerin setzt auf junge Literatur
Idstein
(dpa) Daniela Seel weiß ganz
genau, welche Art von Literatur sie lesen will: Nicht klassisch, nicht
trivial, sondern experimentell soll es sein. „Ich
möchte ein Buch, das mich fordert, das mich begeistert - ich
will Neues lesen und dazulernen“. Weil sie avantgardistische
Literatur bei den etablierten Verlagen nur selten finden konnte,
gründete die 32-jährige Idsteinerin vor vier Jahren
kurzerhand ihren eigenen Verlag kookbooks. 28 Titel mit viel Lyrik kann
das kleine Unternehmen aus dem Taunus inzwischen vorweisen - und eine
Vielzahl von Auszeichnungen mehr
(pdf, 44 kb)
© Börsenblatt Online,
11.10.2007
Independents - Wir
tanzen aus der Reihe
Ein Prosit
auf Kurt Wolff: Messefest
unabhängiger Verlage
macht Halle 4.1 wieder zur verkehrsberuhigten Zone.
Pünktlich ab 17 Uhr steppte am Messedonnerstag in den
Gängen G und H der Halle 4.1 der Bär: Unter dem Motto
"Wir tanzen aus der Reihe" feierten die in der Kurt-Wolff-Stiftung
zusammen arbeitenden Verlage ihre happy hour - angestoßen
wurde in bewährter Weise u. a. mit toskanischem Rotwein
(Wagenbach), Rieslingsekt aus der Pfalz (zu Klampen) oder tschechischem
Bier (Kunstmann). Vorstandsvorsitzender Manfred Metzner (Wunderhorn)
präsentierte den neuen Katalog ("Es geht um das Buch") und das
neue Kurt-Wolff-Projekt, eine im November startende Lesereise von
assoziierten Verlagen durch die Buchhändlerschulen.
© Börsenblatt Online,
10.10.2007
Steter
Tropfen höhlt den Stein
Von
A 1
bis Weidle: 41 unabhängige
Verlage stellen sich vor – und zwar in dem Katalog "Es geht
um das Buch", heute auf der Buchmesse von der Kurt Wolff Stiftung
präsentiert.
Das Verzeichnis mit ausgewählten Novitäten 2007 /
2008 hat eine Auflage von 25.000 Exemplaren und wurde von Studenten der
Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig gestaltet. Den
Vertrieb übernehmen das Barsortiment KNV und die
Verlagsauslieferungen Prolit und Sova.
©
taz, 09.10.2007
Die Zukunft der kleinen Verlage
- Mitten im Mahlstrom
Die
unabhängigen Kleinverlage haben sich konsolidiert. Doch nur
wenn sie ihr Publikum ständig aufs Neue überraschen,
können sie überleben. Was ist übrig
geblieben vom Hype der "Independent"-Verlage, der vor ein, zwei Jahren
so Furore machte? Sie werden wieder alle da sein in Frankfurt: Tropen,
Verbrecher, Tisch 7, Blumenbar, SchirmerGraf, kookbooks, Liebeskind,
Ventil, Voland & Quist und all die anderen. Offenbar noch keine
Pleiten zu verzeichnen. Wird es wieder brummen wie im Frühjahr
in Leipzig? mehr
(pdf, 148 kb)
©
Bonner General-Anzeiger,
3./4.März
2007
Lieber
Kuddel Daddeldu als Dada
Vor
120 Jahren wurde der Verleger Kurt Wolff
in Bonn
geboren. Er hat Franz Kafka, Gottfried Benn und Franz Werfel
gefördert und machte sich im amerikanischen Exil
für das
Werk von Günter Grass stark.
Von Thomas Kliemann mehr
(pdf, 762 kb)
© Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1.
Februar
2007
Urs
Engeler Editor
Da
schreibt sich einer für ein
Germanistikstudium ein und findet das, was er in
den Seminaren hört, meistens eher lausig. Folgert, dass er
seine Suche nach der poetischen Sprache selbst aufnehmen muss. Der
Schweizer Student Urs Engeler, zu diesem Zeitpunkt knapp
dreißig Jahre alt, ... mehr
© DIE ZEIT, Nr. 05/2007, 25. Januar
2007
Der
wahre Kafka
Germanisten
in aller Welt sind erbost über die Politik der
Deutschen Forschungsgemeinschaft
Vor
sechs Jahren rief die Bundesregierung die
Kurt-Wolff-Stiftung
ins Leben. Sie soll die selbstlose Arbeit
jener kleinen Verlage
unterstützen, die wie einst ihr
Namensgeber, der
ursprüngliche
Verleger Franz Kafkas, die Vielfalt der
Literatur im Land
möglich
machen. Auch Suhrkamp, Fischer oder Rowohlt
waren einmal »Kleinverlage«
- und werden es vielleicht
irgendwann wieder sein. mehr
© goethe.de August 2006
Buchhandel und
Verlage
Beschleunigte
Konzentrationsprozesse im
Verlagswesen und Buchhandel gefährden die kulturelle Vielfalt.
Die Kurt-Wolff-Stiftung will dem entgegentreten. Sie versteht sich als
Interessenvertretung unabhängiger deutscher Verlage mit dem
Mut zum Risiko.... mehr
© tageszeitung 15.
April 2006
Monopoly der
Bücher
Die
unabhängige Literatur- und
Verlagsszene ist bedroht. Die
Strukturveränderungen der letzten Jahre haben in der Verlags-,
Buchhandels- und Literaturlandschaft tiefe Spuren hinterlassen.
Gelegentliche positive Wahrnehmung der Aktivitäten von
kleineren Verlagen ändert daran nicht viel.... mehr
© Neue Zürcher Zeitung 10.
April 2006
Transatlantische
Annäherungen
Als
die Griechen, nachdem Alexander der
Grosse die Grenzen ihrer Welt
weit vorgeschoben hatte, der vielen fremden Götter der anderen
Völker gewahr wurden, so belehrt der «Kleine
Pauly», wurde der Glaube an ihre eigenen Gottheiten
schwächer... mehr
© Börsenblatt 12-2006
Subversiv denken
Independents
Wie verschaffen sich kleinere Verlage
Gehör? Und
wie können sie sich am Buchmarkt behaupten?
BÖRSENBLATT-Forum mit den Verlegern Manfred Metzner, Bettina
Preiß und Michael Zöllner. mehr
© Neue Zürcher Zeitung 20.
März 2006
Mekka der unabhängigen Verlage
Sie
konnten einem schon leidtun,
die beiden fröstelnden
Genossen mit ihrem Klapptisch auf dem Vorplatz der Leipziger Buchmesse.
Der Hauptstrom der Messebesucher führte an ihnen vorbei, doch
ihr Kampfblatt für soziale Gleichheit fand partout keine
Abnehmer. Vielleicht hätte es sie getröstet zu sehen,
wie sich zur selben Zeit, kaum zweihundert Meter entfernt, manche Hand
zum Beifall für Rolf Hochhuth rührte. mehr
© Süddeutsche Zeitung
22.10.2005
Die Gallier
Mit
a-capella-Gesang eröffneten 36
unabhängige
Verlage am Donnerstagabend ein Fest in Halle 4 (“Wir tanzen
aus der Reihe“). Die scheidende Staatsministerin für
Kultur, Christina Weiss, fühlte sich hier sichtbar wohl. mehr
©
Börsenblatt
des deutschen Buchhandels 11-2005
Slow Buch statt
Schnelldreher
Kleinere
Verlage Wie
bedroht ist die unabhängige Literatur- und Verlagsszene?
Verleger
Manfred Metzner meint: Nur ein generelles Umdenken sichert die
kulturelle Vielfalt mehr
©
Stuttgarter Zeitung 21. März 2005
Die Slow-Buch Hoffnungen
der Trüffelschweine
"Essen
Sie Pferd?" Die
Leipziger Frühjahrsbuchmesse wird immer
beliebter. Ein günstig gelegenes und dabei erschwingliches
Hotelzimmer zu
finden ist zwar immer noch möglich, aber deutlich schwieriger
geworden.
Wem dies nicht gelungen ist, der wird bei seiner Tramzuckelei durch die
Leipziger Innenstadt mit dem Vergnügen entschädigt,
täglich dieser rätselhaften mehr...
©
buchreport.magazin November 2004
Die Verteidigung der
Kleinverleger-Kampfzone
Vor
vier Jahren startete
die Leipziger Kurt-Wolff-Stiftung mit einem hehren Ziel:
Die unabhängigen Verlage zu fördern und die Vielfalt
der Branche zu pflegen.
An Ideen mangelt es den Kultur-Aktivisten nicht, wohl aber an mehr
Spenden. mehr...
©
Leipziger Volkszeitung vom 29.3.2004
Gegen den Sog der
Verblödung
Sie
präsentieren "Karl Valentins akustisches Gesamtkunstwerk",
porträtieren den "Kreis Ostholstein" oder verraten, wie man
richtig pilgert. Kleine Verlage sind mutiger, flexibler und schneller.
Sie schwimmen gegen den Strom oder haben Nischen gefunden, in die der
lange Arm des Massengeschmacks nicht reicht. Am Rand der
öffentlichen Wahrnehmung machen manche Kopfstände. mehr...
©
perlentaucher.de vom 22.3.2003
Die Sprachdressurreiter
(...)Ein
Preis wurde
vergeben, der zwar vielleicht nicht so bekannt ist wie der deutsche
Bücherpreis, aber eine ebenso wichtige Aufgabe besitzt. Die
Kurt-Wolff-Stiftung verfolgt mit ihrem Preis die Förderung
einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene. Dieses Jahr
ging der Kurt-Wolff-Preis an den Frankfurter Verlag Neue Kritik.mehr...
©
Leipziger Volkszeitung vom 22.3.2003
Preise
für Verlag, schönstes Buch und Illustrator
Leipzig
(dpa/ddp). Hochkarätige Preise wurden auch gestern
auf der Leipziger Buchmesse vergeben. Die "Goldene Letter" für
das "schönste Buch der Welt" ging an die Holländerin
Nynke M. Meijer für ihr im Eigenverlag erschienenes Buch "Jan
Palach. "Morgen word je wakker geboren". Würdigend hob die
Jury die Wahl von Material und Mittel hervor: Das Buch besteht aus
einfachem Recyclingpapier und wurde nicht gedruckt, sondern auf dem
Fotokopierer vervielfältigt. Ausgelobt wird der Preis seit
1991 von der Stiftung Buchkunst.mehr...
Presseerklärung
der Kurt-Wolff-Stiftung vom 16.07.2002
Die Kurt-Wolff-Stiftung
fordert die Politik zum Handeln auf
Große Unruhe
bei den kleinen Verlagen
Die
Nachrichten aus der Verlagsbranche in den letzten Wochen sind in
höchstem Maße Besorgnis erregend.
Umsatzeinbrüche, Schließung von unzähligen
Buchhandlungen, Subventionskürzungen für
Übersetzungen, die Diskussion um Basel II und die damit
verbundenen Kreditkündigungen bei Mittelstandsbetrieben
verursachen gerade bei kleineren Verlagen Unruhe, Unsicherheit und
existenzielle Sorgen. mehr...
© Freitag vom 26. 07. 2002
Flächenwachstum
Krise im Buchhandel.
Müssen die Kleinen für die Fehler der
Großen zahlen?
Es
ist kein Sommerloch-Thema, sondern bittere Realität: Die
generelle "Nachfrageschwäche" im Einzelhandel hat nun auch den
Buchhandel in einer Weise erfasst, dass es richtig weh tut. Betroffen
sind nicht nur die Kiezbuchhandlungen, sondern auch die
großen Ketten. mehr...
© Neues Deutschland vom 23. 07. 2002
Kurt-Wolff-Stiftung
fordert Unterstützung unabhängiger Verlage
Vom "Kannibalismus"
bedroht
In
Deutschland ist die Buchbranche ein ganz normaler Wirtschaftszweig.
Anders als die Filmwirtschaft und die meisten Bereiche des
Kulturbetriebes wird sie nicht systematisch vom Staat
gefördert. Ob Verlage und Buchhandlungen am Markt bestehen
können, ist vom finanziellen Potenzial ihrer Produkte
abhängig - nicht etwa von deren geistigen Gehalt oder der
künstlerischen Qualität. mehr...
© Neue Züricher Zeitung vom 24. 03. 2001
Gross und Klein
Erster Kurt-Wolff-Preis
an der Leipziger Buchmesse vergeben
Das
gehört zum Reiz von Buchmessen: Sie drängen
Personen und Diskussionen zusammen, und so kann es kommen, dass
Veranstaltungen sich trefflich wechselseitig kommentieren - auch wenn
das gar nicht geplant war. Am Donnerstag etwa konnte man an der
Leipziger Frühjahrsmesse erst erleben, wie Peter Olson, der
neue, in New York residierende Chef der künftig als Random
firmierenden Bertelsmann AG, im Disput mit Kritikern das Ziel einer
Umsatzrendite von zehn Prozent verteidigte. Nur wenig später
erhielt der kleine Merve-Verlag den erstmals vergebenen
Kurt-Wolff-Preis. mehr...
© Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07. 11. 2000
Verleger hilft
Verlegern
Naumann
gründet Verlagsstiftung
Gemeinsam
mit zahlreichen Verlegern hat der frühere Verleger
und heutige Kulturstaatsminister Michael Naumann die
"Kurt-Wolff-Stiftung zur Förderung des Verlagswesens"
gegründet. Ziel der Stiftung, die noch im laufenden Jahr
genehmigt und eingetragen werden soll, ist es, "kleine
unabhängige Verlage zu fördern und somit die
vielfältige Verlagslandschaft in Deutschland zu erhalten", wie
das Bundespresseamt mitteilt. mehr...
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