Kurt Wolff an Franz Kafka, 20. 3. 1913:

Sehr geehrter Herr Dr. Kafka!
Herr Franz Werfel hat mir so viel von Ihrer neuen Novelle - heißt sie "Die Wanze" -? erzählt, daß ich Sie gern kennen lernen möchte. Wollen Sie sie mir schicken?
Ihnen sehr ergeben, Kurt Wolff.



      

Pressestimmen

© sueddeutsche.de 31.08.2010

Etwas Kleines, Braunes

Literaturszene feiert in Berlin

Als junger Mann, sagt Thomas Kapielski, litt er an "literarischen Entzündungen", die er abends mit Bier zu kühlen pflegte. Irgendwann hatte er dann ein Manuskript beisammen und schickte es mit einem schönen Schreiben versehen an alle großen Verlage  der Republik: Kürzungen könnten keineswegs hingenommen werden, Erstantworten mit entsprechenden Honorarvorschlägen würden besonders berücksichtigt, "bis denne, Euer Dichter". mehr (ext. Link)

© boersenblatt.net, 30.08.2010

Unabhängige Buchhandlungen sollen gefördert werden

Der neue Vorsitzende der Kurt Wolff Stiftung, der Verleger Stefan Weidle, will die Zusammenarbeit der Independent-Verlage mit Buchhandlungen verbessern. Das kündigte er beim zehnjährigen Jubiläumsfest der Stiftung, die sich der Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene verschrieben hat, am gestrigen Sonntag im Literaturhaus in Berlin an. mehr (ext. Link)

© buchmarkt.de, 29.08.2010

Neuer Vorstand der Kurt Wolff Stiftung

Neuer Vorstandsvorsitzender der Kurt Wolff Stiftung ist Verleger Stefan Weidle (Foto). Neu in den Vorstand wählte das Kuratorium Monika Bilstein (Peter Hammer Verlag) und Dietrich zu Klampen. Das gab der Kuratoriumsvorsitzende Joachim Kersten heute auf dem Sommerfest anlässlich des 10jährigen Bestehens der Stiftung im Berliner Literaturhaus bekannt. mehr (ext. Link)

© buchmarkt.de, 20.03.2010

Leipziger Buchmesse: Großer Andrang bei der Verleihung des Kurt Wolff Preises an Klaus Wagenbach

Verleger Klaus Wagenbach (Foto) nahm gestern den Kurt Wolff Preis für sein Lebenswerk entgegen. Im Namen der „Kellnermannschaft“ des Berliner Zimmers begrüßte Rainer Nitsche den Preisträger und Stammgast, „umkreist von den hohen Herren, vor denen er uns immer gewarnt hat“.  mehr (ext. Link)

© arte.tv, 20.03.2010

Hätte die DDR mehr Parfüm benutzt

Klaus Wagenbach ist der Italiener unter den deutschen Verlegern, kennt Kafka wie kein anderer und war immer politisch engagiert.  Nun ist er 80 und Volker Insel hat ihn getroffen. ansehen (ext. Link)

© boersenblatt.net, 19.03.2010

Kurt-Wolff-Preis an Klaus Wagenbach vergeben

Klaus Wagenbach will einen Teil des Preisgeldes in Höhe von 26.000 Euro für die Fertigstellung der kritischen Kafka-Edition bei S. Fischer spendieren. Der Anerkennungspreis in Höhe von 5000 Euro ging an die Verleger von Voland & Quist (Dresden/Leipzig), Sebastian Wolter und Leif Greinus.
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© WDR 3 18.03.2010

Der junge Verlag Voland & Quist erhält den Kurt-Wolff Preis

Der Dresdner Verlag Voland & Quist gehört zur Gruppe der „jungen Wilden“. In diesem Jahr bekommt er auf der Leipziger Buchmesse den Förderpreis der Kurt-Wolff-Stiftung für sein klares Konzept: fast jedem Buch liegt eine CD bei.
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© mdr Figaro 19.03.2010

Strategien unabhängigen Verlegens

Was machen die kleinen Verlage anders, was macht die Kleinen groß? Darum geht es in dem Gespräch mit den frisch gekürten Trägern des Kurt-Wolff-Preises, dem renommierten Verleger Klaus Wagenbach und den Gründern des Voland-und-Quist Verlags Sebastian Wolter und Leif Greinus sowie dem Vorsitzenden der Kurt-Wolff-Stiftung Manfred Metzner. FIGARO-Literaturredakteur Michael Hametner sprach mit den Büchermachern.
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© swr2 18.03.2010

Literatur zum Runterladen

Morgen wird der Verleger Klaus Wagenbach auf der Leipziger Buchmesse mit dem Kurt-Wolff-Preis ausgezeichnet. 1964 gründete der inzwischen fast 80jährige Verleger den Wagenbach-Verlag, den er selbst den "Verlag für wilde Leser" nennt. Jahrzehntelang stieß er mit seinen Büchern so manche gesellschaftliche Debatte an.
Inzwischen ist eine jedoch neue Lesergeneration herangewachsen. Sie ist daran gewöhnt, sich Texte direkt aus dem Internet herunterzuladen, die wiederum jeder auf eigene Faust anbieten kann. Die dazu nötigen Lesegeräte sind auf dem Vormarsch. Am ersten Tag der Leipziger Buchmesse fragt SWR2 Kontext: Brauchen wir in Zukunft überhaupt noch Verleger wie Klaus Wagenbach? Beitrag nachhören

© Leipziger Volkszeitung, 08.01.2010

Der souveräne Verleger

Preise der Leipziger Kurt Wolff Stiftung gehen an Klaus Wagenbach sowie den Verlag Voland & Quist

In der Verlagsbiographie fallen Ermittlungsverfahren, Klagen, Prozesse ins Auge. In den 60er, 70er Jahren war das und der Verlag Klaus Wagenbach, 1964 zunächst als Ost-West-Verlag gegründet, ein Kollektiv hochmotivierter "Überzeugungstäter". Rudi Dutschke, Daniel Cohn-Bendit oder Ulrike Meinhof zählten zu den Autoren, mit ihren Büchern begründete Wagenbach seinen Ruf als Verleger der Studentenbewegung. mehr (pdf, 132 kb)

© dpa, 27.12.2009

Mehr junge unabhängige Verlage auf Buchmesse

Leipzig (dpa) - Von Blumenbar- bis Verbrecher-Verlag: Auf der nächsten Leipziger Buchmesse präsentieren sich wieder viele unabhängige junge Verlage. «Wir haben bei ihnen einen Zuwachs», sagte Buchmesse-Direktor Oliver Zille mit Blick auf die nächste Bücherschau vom 17. bis zum 20. März 2010. «Die Messe lebt auch vom Idealismus. Die spannenden Dinge passieren nicht nur bei den Großen», betonte Zille. Die unabhängigen kleinen Verlage präsentieren sich erneut mit einer Leseinsel und einer eigenen Party. Erstmals organisieren sie im neuen Jahr auch eine eigene Lesereihe. Auf der Buchmesse werden insgesamt etwa 2100 Aussteller erwartet.

© buchmarkt, 30.11.2009

"Andere Bücher braucht das Land" Bücher Bilder Bazar im Münchner Literaturhaus

Neunundzwanzig unabhängige Verlage präsentierten am ersten Adventswochenende im Münchner Literaturhaus ihre Programme In vorweihnachtlicher Buchmessen-Atmosphäre wurden vor Ort Novitäten und Backlisttitel verkauft. weiter

© KNV, 31.10.2009

"Es geht um das Buch" - Neu erschienen

Die Literaturproduktion kleiner, unabhängiger Verlage stellt der Almanach „Es geht um das Buch“ vor. Die Neuausgabe 2009/2010 ist soeben erschienen – in einer Auflage von 30.000 Exemplaren. Herausgeber ist die Interessenvertretung unabhängiger deutscher Verlage, die gemeinnützige Kurt Wolff Stiftung Leipzig. Anliegen der Stiftung ist es, eine vielfältige Literatur- und Verlagsszene zu fördern und die kulturelle Vielfalt Deutschlands zu erhalten. mehr

© boersenblatt.net, 14.10.2009

Es geht um das Buch!

Zum vierten Mal stellt die Kurt-Wolff-Stiftung ihren Katalog "Es geht um das Buch" vor, in dem sich heuer 57 Independent-Verlage, so viele wie noch nie, präsentieren. Man blättert, reibt sich die Augen und muss sagen: Es ist, seit es das Projekt der Stiftung gibt, der mit Abstand schönste geworden. mehr 

© jetzt.de, Webmagazin der Süddeutschen Zeitung, 13.10.2009, Kultur

An der Kette

Welche Literatur in den Ladenregalen steht und beworben wird, das liegt immer seltener in der Hand der Verlage. Die Buchwelt klagt zwar stets über das Internet. Doch inzwischen ist klar, dass es zur Zerstörung einer ganzen Branche keiner neuen Medien bedarf: Ein Konzern wie Thalia besorgt das auf seine Weise. mehr (pdf, 426 kb)

© Berliner Zeitung, 16. März 2009, Feuilleton

Wir stecken in einem Dilemma

Leipziger Buchmesse – Das elektronische Lesegerät für Bücher kommt. Aber das Interesse am echten, gedruckten Buch ist ungebrochen.
mehr 

© Mitteldeutscher Rundfunk, März 2009

Einen Radiobeitrag mit den diesjährigen Preisträgern zum Nachhören finden Sie beim mdr.

© 3Sat Kulturzeit, 13.März 2009

Kurt-Wolff-Preis an Peter Hammer Verlag

Der mit 26.000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Preis zur Förderung von Qualität und Vielfalt in der Buchproduktion geht 2009 an den Wuppertaler Peter Hammer-Verlag. Verlegerin Monika Bilstein erhalte die Auszeichnung für ihr "mutiges Engagement für Literatur aus Afrika und Lateinamerika" mehr (ext. Link)

© börsenblatt, 176. Jahrgang, 12. März 2009, Heft 11, S. 40 – 41

Sehnucht nach dem Süden

Peter-Hammer-Verlegerin Monika Bilstein ist immer auf der Suche nach dem Besonderen. Für diese Neuger wird sie jetzt in Leipzig mit dem Kurt-Wolff-Preis belohnt. mehr

© buchreport.de 16.10.2008

Ketten sind borniert und buchfeindlich

Independents sammeln sich auf der Buchmesse zum dritten Mal auf dem Literaturforum Unabhängiger Verlage. Der Leiter der Kurt-Wolff-Stiftung und Wunderhorn-Verleger Manfred Metzner blickt verhalten in die Zukunft. mehr

© boersenblatt.de 13.10.2008

Zurück in Halle 4

Back to the roots: Nachdem das „Literaturforum unabhängiger Verlage“ im vergangenen Jahr in Halle 3.1 tageslichttauglich wurde, zieht die wichtigste gemeinsame Bühne der deutschsprachigen Independents heuer wieder in Halle 4.1. (Stand Q 133) – dorthin also, wo das das Gros der beteiligten Verlage auch angesiedelt ist. mehr

© boersenblatt.net 16.03.2008

Kurt-Wolff-Preis für Matthes & Seitz

Der 2004 von Andreas Rötzer in Berlin neu gegründete Verlag Matthes & Seitz hat heute im "Berliner Zimmer" der Leipziger Buchmesse den mit 26.000 Euro dotierten Kurt-Wolff-Preis erhalten. Der mit 5.000 Euro dotierte Förderpreis ging an den Verlag Ulrich Keicher. mehr (pdf, 57 kb)

© Berliner Literaturkritik 14.03.2008

Persönliche Leipziger Buchmesse

LEIPZIG (BLK) – Klar: Dieser Tage dreht sich in der Messestadt fast alles ums Buch. Über 2.000 Aussteller sind zur Zeit der Leipziger Buchmesse vom 13. bis zum 16. März vor Ort. In so großer Zahl und so geballt sind Verlage, Autoren und ihre Leser sonst nirgendwo anzutreffen – außer im herbstlichen Frankfurt am Main. Auch klar: Selten sind ihnen das Medienecho und großer Zuschauer-Zuspruch sosicher wie hier.  mehr (pdf, 61 kb)

© epd 15.03.2008

Kurt-Wolff-Preis übergeben

Leipzig (epd). Auf der Leipziger Buchmesse ist am 14. März der Kurt-Wolff-Preis 2008 zur Förderung der Vielfalt in der Literaturszene überreicht worden.Die mit 26.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an den Berliner Verlag "Matthes & Seitz"  mehr (pdf, 55 kb)

© die tageszeitung 12.01.2008

Im besten Sinne anspruchsvoll

Investoren suchen, Imprint werden, fusionieren. Über Zukunftsmodelle unabhängiger Kleinverlage wird gerade viel diskutiert. Umso erfreulicher, dass jetzt auch mal wieder ein kleiner Verlag durch seine inhaltliche Arbeit ins Gespräch kommt: Der mit 26.000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Preis zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene geht in diesem Jahr an den Verlag Matthes & Seitz Berlin mehr (pdf, 54 kb)

© Spiegel Online, 14.10.2007

Sterben die kleinen Buchläden aus?

Buchhandel im Umbruch: Nicht die Internet-Kaufhäuser bedrohen die kleinen Geschäfte, sondern die großen Ketten. Manche Händler warnen vor einer Konzentration des Marktes wie in Großbritannien. Haben die kleinen Buchläden noch eine Chance? mehr (pdf, 133 kb)

© Rhein-Main.Net, 12.10.2007

Experimente aus Idstein - Verlegerin setzt auf junge Literatur

Idstein (dpa) Daniela Seel weiß ganz genau, welche Art von Literatur sie lesen will: Nicht klassisch, nicht trivial, sondern experimentell soll es sein. „Ich möchte ein Buch, das mich fordert, das mich begeistert - ich will Neues lesen und dazulernen“. Weil sie avantgardistische Literatur bei den etablierten Verlagen nur selten finden konnte, gründete die 32-jährige Idsteinerin vor vier Jahren kurzerhand ihren eigenen Verlag kookbooks. 28 Titel mit viel Lyrik kann das kleine Unternehmen aus dem Taunus inzwischen vorweisen - und eine Vielzahl von Auszeichnungen mehr (pdf, 44 kb) 

© Börsenblatt Online, 11.10.2007

Independents - Wir tanzen aus der Reihe

Ein Prosit auf Kurt Wolff: Messefest unabhängiger Verlage macht Halle 4.1 wieder zur verkehrsberuhigten Zone.
Pünktlich ab 17 Uhr steppte am Messedonnerstag in den Gängen G und H der Halle 4.1 der Bär: Unter dem Motto "Wir tanzen aus der Reihe" feierten die in der Kurt-Wolff-Stiftung zusammen arbeitenden Verlage ihre happy hour - angestoßen wurde in bewährter Weise u. a. mit toskanischem Rotwein (Wagenbach), Rieslingsekt aus der Pfalz (zu Klampen) oder tschechischem Bier (Kunstmann). Vorstandsvorsitzender Manfred Metzner (Wunderhorn) präsentierte den neuen Katalog ("Es geht um das Buch") und das neue Kurt-Wolff-Projekt, eine im November startende Lesereise von assoziierten Verlagen durch die Buchhändlerschulen.

© Börsenblatt Online, 10.10.2007

Steter Tropfen höhlt den Stein

Von A 1 bis Weidle: 41 unabhängige Verlage stellen sich vor – und zwar in dem Katalog "Es geht um das Buch", heute auf der Buchmesse von der Kurt Wolff Stiftung präsentiert.
Das Verzeichnis mit ausgewählten Novitäten 2007 / 2008 hat eine Auflage von 25.000 Exemplaren und wurde von Studenten der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig gestaltet. Den Vertrieb übernehmen das Barsortiment KNV und die Verlagsauslieferungen Prolit und Sova.

© taz, 09.10.2007

Die Zukunft der kleinen Verlage - Mitten im Mahlstrom

Die unabhängigen Kleinverlage haben sich konsolidiert. Doch nur wenn sie ihr Publikum ständig aufs Neue überraschen, können sie überleben. Was ist übrig geblieben vom Hype der "Independent"-Verlage, der vor ein, zwei Jahren so Furore machte? Sie werden wieder alle da sein in Frankfurt: Tropen, Verbrecher, Tisch 7, Blumenbar, SchirmerGraf, kookbooks, Liebeskind, Ventil, Voland & Quist und all die anderen. Offenbar noch keine Pleiten zu verzeichnen. Wird es wieder brummen wie im Frühjahr in Leipzig? mehr (pdf, 148 kb)

© Bonner General-Anzeiger, 3./4.März 2007

Lieber Kuddel Daddeldu als Dada

Vor 120 Jahren wurde der Verleger Kurt Wolff in Bonn geboren. Er hat Franz Kafka, Gottfried Benn und Franz Werfel gefördert und machte sich im amerikanischen Exil für das Werk von Günter Grass stark.
Von Thomas Kliemann mehr (pdf, 762 kb)

© Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. Februar 2007

Urs Engeler Editor

Da schreibt sich einer für ein Germanistikstudium ein und findet das, was er in den Seminaren hört, meistens eher lausig. Folgert, dass er seine Suche nach der poetischen Sprache selbst aufnehmen muss. Der Schweizer Student Urs Engeler, zu diesem Zeitpunkt knapp dreißig Jahre alt, ... mehr

© DIE ZEIT, Nr. 05/2007, 25. Januar 2007

Der wahre Kafka

Germanisten in aller Welt sind erbost über die Politik der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Vor sechs Jahren rief die Bundesregierung die Kurt-Wolff-Stiftung
ins Leben. Sie soll die selbstlose Arbeit jener kleinen Verlage
unterstützen, die wie einst ihr Namensgeber, der ursprüngliche
Verleger Franz Kafkas, die Vielfalt der Literatur im Land möglich
machen. Auch Suhrkamp, Fischer oder Rowohlt waren einmal »Kleinverlage« - und werden es vielleicht irgendwann wieder sein. mehr

© goethe.de August 2006

Buchhandel und Verlage

Beschleunigte Konzentrationsprozesse im Verlagswesen und Buchhandel gefährden die kulturelle Vielfalt. Die Kurt-Wolff-Stiftung will dem entgegentreten. Sie versteht sich als Interessenvertretung unabhängiger deutscher Verlage mit dem Mut zum Risiko.... mehr

© tageszeitung 15. April 2006

Monopoly der Bücher

Die unabhängige Literatur- und Verlagsszene ist bedroht. Die Strukturveränderungen der letzten Jahre haben in der Verlags-, Buchhandels- und Literaturlandschaft tiefe Spuren hinterlassen. Gelegentliche positive Wahrnehmung der Aktivitäten von kleineren Verlagen ändert daran nicht viel.... mehr

© Neue Zürcher Zeitung 10. April 2006

Transatlantische Annäherungen

Als die Griechen, nachdem Alexander der Grosse die Grenzen ihrer Welt weit vorgeschoben hatte, der vielen fremden Götter der anderen Völker gewahr wurden, so belehrt der «Kleine Pauly», wurde der Glaube an ihre eigenen Gottheiten schwächer... mehr

© Börsenblatt 12-2006

Subversiv denken

Independents Wie verschaffen sich kleinere Verlage Gehör? Und wie können sie sich am Buchmarkt behaupten? BÖRSENBLATT-Forum mit den Verlegern Manfred Metzner, Bettina Preiß und Michael Zöllner. mehr

© Neue Zürcher Zeitung 20. März 2006

Mekka der unabhängigen Verlage

Sie konnten einem schon leidtun, die beiden fröstelnden Genossen mit ihrem Klapptisch auf dem Vorplatz der Leipziger Buchmesse. Der Hauptstrom der Messebesucher führte an ihnen vorbei, doch ihr Kampfblatt für soziale Gleichheit fand partout keine Abnehmer. Vielleicht hätte es sie getröstet zu sehen, wie sich zur selben Zeit, kaum zweihundert Meter entfernt, manche Hand zum Beifall für Rolf Hochhuth rührte. mehr

© Süddeutsche Zeitung 22.10.2005

Die Gallier

Mit a-capella-Gesang eröffneten 36 unabhängige Verlage am Donnerstagabend ein Fest in Halle 4 (“Wir tanzen aus der Reihe“). Die scheidende Staatsministerin für Kultur, Christina Weiss, fühlte sich hier sichtbar wohl. mehr


© Börsenblatt des deutschen Buchhandels 11-2005

Slow Buch statt Schnelldreher

Kleinere Verlage Wie bedroht ist die unabhängige Literatur- und Verlagsszene? Verleger Manfred Metzner meint: Nur ein generelles Umdenken sichert die kulturelle Vielfalt mehr

© Stuttgarter Zeitung 21. März 2005

Die Slow-Buch Hoffnungen der Trüffelschweine

"Essen Sie Pferd?" Die Leipziger Frühjahrsbuchmesse wird immer beliebter. Ein günstig gelegenes und dabei erschwingliches Hotelzimmer zu finden ist zwar immer noch möglich, aber deutlich schwieriger geworden. Wem dies nicht gelungen ist, der wird bei seiner Tramzuckelei durch die Leipziger Innenstadt mit dem Vergnügen entschädigt, täglich dieser rätselhaften mehr...

© buchreport.magazin November 2004

Die Verteidigung der Kleinverleger-Kampfzone

Vor vier Jahren startete die Leipziger Kurt-Wolff-Stiftung mit einem hehren Ziel: Die unabhängigen Verlage zu fördern und die Vielfalt der Branche zu pflegen. An Ideen mangelt es den Kultur-Aktivisten nicht, wohl aber an mehr Spenden. mehr...

© Leipziger Volkszeitung vom 29.3.2004

Gegen den Sog der Verblödung

Sie präsentieren "Karl Valentins akustisches Gesamtkunstwerk", porträtieren den "Kreis Ostholstein" oder verraten, wie man richtig pilgert. Kleine Verlage sind mutiger, flexibler und schneller. Sie schwimmen gegen den Strom oder haben Nischen gefunden, in die der lange Arm des Massengeschmacks nicht reicht. Am Rand der öffentlichen Wahrnehmung machen manche Kopfstände. mehr...

© perlentaucher.de vom 22.3.2003

Die Sprachdressurreiter

(...)Ein Preis wurde vergeben, der zwar vielleicht nicht so bekannt ist wie der deutsche Bücherpreis, aber eine ebenso wichtige Aufgabe besitzt. Die Kurt-Wolff-Stiftung verfolgt mit ihrem Preis die Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene. Dieses Jahr ging der Kurt-Wolff-Preis an den Frankfurter Verlag Neue Kritik.mehr...

© Leipziger Volkszeitung vom 22.3.2003

Preise für Verlag, schönstes Buch und Illustrator

Leipzig (dpa/ddp).  Hochkarätige Preise wurden auch gestern auf der Leipziger Buchmesse vergeben. Die "Goldene Letter" für das "schönste Buch der Welt" ging an die Holländerin Nynke M. Meijer für ihr im Eigenverlag erschienenes Buch "Jan Palach. "Morgen word je wakker geboren". Würdigend hob die Jury die Wahl von Material und Mittel hervor: Das Buch besteht aus einfachem Recyclingpapier und wurde nicht gedruckt, sondern auf dem Fotokopierer vervielfältigt. Ausgelobt wird der Preis seit 1991 von der Stiftung Buchkunst.mehr...


Presseerklärung der Kurt-Wolff-Stiftung vom 16.07.2002

Die Kurt-Wolff-Stiftung fordert die Politik zum Handeln auf

Große Unruhe bei den kleinen Verlagen
Die Nachrichten aus der Verlagsbranche in den letzten Wochen sind in höchstem Maße Besorgnis erregend. Umsatzeinbrüche, Schließung von unzähligen Buchhandlungen, Subventionskürzungen für Übersetzungen, die Diskussion um Basel II und die damit verbundenen Kreditkündigungen bei Mittelstandsbetrieben verursachen gerade bei kleineren Verlagen Unruhe, Unsicherheit und existenzielle Sorgen. mehr...

© Freitag vom 26. 07. 2002

Flächenwachstum

Krise im Buchhandel. Müssen die Kleinen für die Fehler der Großen zahlen?
Es ist kein Sommerloch-Thema, sondern bittere Realität: Die generelle "Nachfrageschwäche" im Einzelhandel hat nun auch den Buchhandel in einer Weise erfasst, dass es richtig weh tut. Betroffen sind nicht nur die Kiezbuchhandlungen, sondern auch die großen Ketten. mehr...

© Neues Deutschland vom 23. 07. 2002

Kurt-Wolff-Stiftung fordert Unterstützung unabhängiger Verlage

Vom "Kannibalismus" bedroht
In Deutschland ist die Buchbranche ein ganz normaler Wirtschaftszweig. Anders als die Filmwirtschaft und die meisten Bereiche des Kulturbetriebes wird sie nicht systematisch vom Staat gefördert. Ob Verlage und Buchhandlungen am Markt bestehen können, ist vom finanziellen Potenzial ihrer Produkte abhängig - nicht etwa von deren geistigen Gehalt oder der künstlerischen Qualität. mehr...

© Neue Züricher Zeitung vom 24. 03. 2001

Gross und Klein

Erster Kurt-Wolff-Preis an der Leipziger Buchmesse vergeben
Das gehört zum Reiz von Buchmessen: Sie drängen Personen und Diskussionen zusammen, und so kann es kommen, dass Veranstaltungen sich trefflich wechselseitig kommentieren - auch wenn das gar nicht geplant war. Am Donnerstag etwa konnte man an der Leipziger Frühjahrsmesse erst erleben, wie Peter Olson, der neue, in New York residierende Chef der künftig als Random firmierenden Bertelsmann AG, im Disput mit Kritikern das Ziel einer Umsatzrendite von zehn Prozent verteidigte. Nur wenig später erhielt der kleine Merve-Verlag den erstmals vergebenen Kurt-Wolff-Preis. mehr...

© Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07. 11. 2000

Verleger hilft Verlegern

Naumann gründet Verlagsstiftung
Gemeinsam mit zahlreichen Verlegern hat der frühere Verleger und heutige Kulturstaatsminister Michael Naumann die "Kurt-Wolff-Stiftung zur Förderung des Verlagswesens" gegründet. Ziel der Stiftung, die noch im laufenden Jahr genehmigt und eingetragen werden soll, ist es, "kleine unabhängige Verlage zu fördern und somit die vielfältige Verlagslandschaft in Deutschland zu erhalten", wie das Bundespresseamt mitteilt. mehr...